Das Bemerken des inneren Dialogs

Den inneren Dialog wahrzunehmen, ist zu bemerken, wer sich als Kommentator Augenblick für Augenblick einschleicht. Du kannst es nicht sein, da du derjenige bzw. diejenige bist, die es bemerkt. Wer bekommt es dann mit?

 

Warum ist dies so wichtig, oder in anderen Worten; „Warum lohnt es sich darüber Gewahrsein zu haben?“Der Grund ist ganz einfach. Ob als Partner, Mitglied oder auch Mentor des SEIN-Unternehmernetzwerks, wollen wir aus dem agieren, dass wahre Kraft in sich birgt. Dazu ist es nötig zu bemerken, was sich als Selbiges zeigt. In anderen Worten; „Spricht der Kopf oder das Herz?“ Ist es der Kopf, so bemerken wir meistenteils das ständige Quasseln überhaupt nicht. Ist es das Herz, so können wir davon ausgehen, dass wir ein gewisses Gewahrsein für das haben, was sich uns in einem Augenblick offenbart.

 

Im Gegensatz dazu steht das stetige, willkürliche und automatisierte Kommentieren im Kopf. Es geschieht uns und dies zumeist auf der Ebene von Zeit. Vergangenheit oder Zukunft machen sich zum allwissenden Guru. Es ist der, der alles weiß und sich darum in den Vordergrund spielt. Solange du also seinen Spielregeln folgst, so lange wirst du dir im Grunde auch nicht bewusst darüber, dass du deinen eigenen Gedanken aufgesessen bist. Dabei geht es nicht um das Denken, dass dir beim Lösen von Problemen hilft. Auch geht es nicht um Solche, die dich bei der Umsetzung kreativer Ideen unterstützen. Unser Verstand hat wundervolle Aufgaben durchzuführen und dafür dürfen wir ihn auch nutzen. Wenn es allerdings darum geht uns im Kreisel der Gedanken-Zirkusse zu halten, so wird unser Geist / Verstand zu einem Hindernis. Verstehe Hindernis in diesem Aspekt als das, was uns daran hindert Bewusstsein über unser Denken, Fühlen und Erfahren, zu erleben.

 

Unsere Aufmerksamkeit spielt dabei eine wesentliche Rolle. Da, wo ich mit ihr bin, verstärke ich das, womit ich bin. Und manchmal haben Menschen das Gefühl, dass sie sind, was sie Denken. Grund dafür liegt im nicht vorhandenen Gewahrsein zu dem, womit sie sind. Das Ganze ist bei weitem nicht nur eine persönliche Angelegenheit, sondern spielt sich auch auf der Ebene des kollektiven Bewusstseins ab.

 

So wie immer wieder auf der Welt erlebt, ereignen sich schwerwiegende Ereignisse, die sich aus der Unbewusstheit einer kritischen Masse der Menschheit ergeben haben. Aber natürlich gelingt das der Menschheit auch auf der wahrgenommenen positiven Ebene. So könnte man sagen, dass das SEIN Unternehmernetzwerk mit dem Level seines kollektiven Erwachens / Bewusstseins all das bewegen wird, wo es seine Aufmerksamkeit hinlegt. Und das Netzwerk bewegt bereits. Bewegen wir uns also beispielsweise aus einer Einladenenden Form heraus, einer herzensausgerichteten Art Business zu betreiben, so werden wir selbstverständlich Selbiges ernten und anziehen. Das heißt, jetzt allerdings nicht, dass das SEIN-Netzwerk eine Bewusstseinspolizei implementiert. Hahaha, natürlich nicht. Auch ist es nicht notwendig, Regeln festzulegen, die sozusagen aussprechen, welche Menschen wir anziehen wollen.

 

Die Kraft eines kollektiven Bewusstseins erwächst aus der Masse, die kritisch genug ist, um durch ihr eigenes SEIN (persönlich und als Kollektiv), entsprechend Menschen anzieht. Faktisch könnte man auch sagen, dass die Entstehung dieser kritischen Masse aus Selbiger entsteht. Also aus dem bewussten SEIN / TUN, dessen, was sich für jeden Einzelnen als Herzensangelegenheit manifestiert hat. Witzig, oder? Es lässt sich immer weiterspinnen und in dem wir es sind, bemerken wir, dass alle Enden schlichtweg nicht nur Enden sind, sondern auch Anfänge und Verbindungen. Wenn wir uns also anschauen, wie wir etwas im SEIN Unternehmernetzwerk tun, so brauchen wir nur das - aus dem Raum von Freude und Präsenz entstandene - sehen. Das „WIE“ wird völlig irrelevant und das aus dem SEIN heraus Kreierte zum Surfbrett, auf dem wir stehen, wenn wir die Wellen des Lebens reiten.

 

Last, but not least, gilt es zu sehen, dass unser ständiger Begleiter im Kopf uns nicht unbedingt aus dem Rhythmus bringen will, sondern um sein eigenes Überleben kämpft. Gehen wir mit unserer Aufmerksamkeit zu dem, was wir lieben, so stirbt der Dompteur in der Manege. Wird von den hungrigen Löwen vor den Augen des nicht vorhandenen Publikums aus dem Ring gezogen. Niemand applaudiert und niemand bemerkt es, bis der Augenblick kommt, wo uns der Geist wieder auf Reisen nimmt. Der Dompteur steht wieder quicklebendig im Zirkuszelt unseres inneren Dialoges, nicht wissend, dass er wieder um sein Überleben kämpft.

 

Beende den Kampf und gehe den Weg, ja vielleicht sogar den SEIN-WEG des friedlichen Kriegers und umarmt selbst das, was sich als Hindernis im Leben offenbart. Es ist alles für uns da, erlebt zu werden.

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Dein SEIN Kolumnist Sven Kaven

✍️Schriftsteller, integrierter Achtsamkeitslehrer nach MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), Menschen-Fotograf und Langstreckenwanderer. Sven tut, was er liebt. Er lebt die Leidenschaft des Lebens und geht mit Neugierde in die Geheimnisse, die ihm jeder Moment aufs neue zeigt ... Moment für Moment. Sven wird dich im 14-Tägige-Rhythmus auf eine Reise in das Thema; "Leben im Jetzt, mit Gewahrsein und Mitgefühl" - mitnehmen. Durch seine Arbeit als Achtsamkeitslehrer fließt die eigene „Mindfulness-Praktice“ in die täglichen Herausforderungen, die sich ihm aber auch allen anderen Menschen stellen.

 

Sven Kaven Profilbild SEIN Unternehmernetzwerk

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